Detlev Spanholtz

Detlev hat schon in den Siebzigern am Baggerloch mit der Gitarre gespielt, hauptsächlich weil man damit gut Leute kennenlernen konnte. Mit seinem tiefen Bariton hat der Gitarrist immer gesungen, jedoch am Anfang seiner Karriere hauptsächlich Bass gespielt. Dies führte in den frühen Achtzigern zu einem dritten Platz in einem Ausscheidungswettbewerb der Mönchengladbacher Stadtpost. Der in Meerbusch lebende Familienvater und Dipl. Ing. verbrachte mehrere Jahre im Ausland. Dabei hat er sehr viele unterschiedliche Musikstile kennengelernt.

Die größte Beeinflussung fand in den Südstaaten der USA statt. Western& Country sowie der melodische Pop des Westcoast waren dann auch in den Neunzigern die Grundlage der ersten professionellen Aufnahmen im „Flat Five“ Studio in Salem, Virginia. Getrieben durch berufliche Verpflichtungen war die Gründung einer beständigen Band danach lange nicht möglich.

Im Februar 2011 entstand dann die Band „ATZ“. Ursprünglich im Spaß gegründet kristallisierte sich innerhalb dieser Band ein harter Kern von Musikern heraus, mit denen Detlev den Entschluss fasste, ein Konzept-Album zu produzieren. Nach drei Jahren intensiver Arbeit, auch mit Gastmusikern, wurde im November 2017 Someone like us veröffentlich. Im Moment arbeitet Detlev zusammen mit der Band an der Erstellung eines Live-Programms um damit im Sommer 2018 zu debütieren.

Klaus Josten

In seiner Jugend spielte jeder Kumpel von Ihm ein Instrument. Was es nicht gab, war ein Waschbrett für den Rhythmus.
Daraus wurde dann recht bald das erste zusammengewürfelte Schlagzeug. Anschließend folgte Unterricht in Krefeld, bei dem Schlagzeuglehrer Rastelli. Mit seiner ersten Band den Dajax, machte er 1987 bei einem Talentwettbewerb mit und wurde mit seiner Band Vierter.

Anschließend formierte sich die Band Captain Storm and the Attacks mit der es eine Reihe von lokalen Auftritten im Großraum Krefeld und Düsseldorf gab. Durch Beruf und Familie war dann lange Zeit eine musikalische Pause angesagt, bis man sich im Februar 2011 mit vier Jungs traf und der Musikvirus wieder ausbrach.

Es entstand die Band ATZ, zu deren Mitgliedern sich mittlerweile eine feste Freundschaft entwickelt hat.

Klaus Kreutz

In den Siebzigern ging fast kein Weg am Musizieren vorbei. Schimmernde Vorbilder der damaligen Rockszene lieferten regelmäßig die Ton- und Rythmuskulisse für Luftgitarristen oder eben die Motivation dafür selber ein Instrument in die Hand zu nehmen. Vier Saiten schienen Klaus zunächst genug und mit den Drums zusammen das Bandrückgrat zu bilden – auch cool. Klaus nahm Bassunterricht und schlug sich dann verbissen durchs Selbststudium. Ein Ausflug auf der Stromgitarre löste das Bassspiel ab. Kleine Auftritte im Fankreis und auf Schulfesten waren die ersten und dann leider auch letzten Stationen als „Live“-Musiker. Wie so oft verschoben sich dann die Prioritäten und das geliebte Instrument verschwand aus dem Wahrnehmungsraum.

2007 entfachte die Anfrage der Coverband Ten Beers After aus Meerbusch – deren Bassist ausstieg – wieder die Begeisterung für das Musizieren am Elektrobass. Ein paar Jahre später wurde dann die ATZ ins Leben gerufen und neben dem Covern gab es für Klaus nun auch die Herausforderung, sich beim Erarbeiten eigener Stücke einbringen zu können.

Gert Vigener

Gert wurde in Deutschland geboren und wuchs in Griechenland auf. Seine erste Gitarre bekam er mit 14 und beglückte damit vorerst Kirchen-Freizeiten. Mit 16 gründete Gert seine erste euronationale Band (1 Grieche, 1 Franzose, 1 Holländer und 2 Deutsche), um auf dem Schulhof „House of the rising sun“ u. ä. zu spielen. Sein Instrument – eine Pearl Les Paul Kopie.

Die Band löste sich 1 Jahr nach dem Abitur auf, da sich die Mitglieder nach dem Abitur in in alle Welt zerstreuten. Das war’s dann – oder doch nicht ?

Ganz kam Gert nicht von der Musik los. Er spielte immer noch sporadisch privat mit Freunden, legte sich Anfang 2000 doch noch eine Fender Stratocaster zu und fing wieder an mehr zu spielen. Seine Abschiedsfeier in Aschaffenburg mit einer befreundeten Band gab den Ausschlag 2009 wieder mehr Musik zu machen. In der neuen Heimat (Düsseldorf/Meerbusch) meinte es das Schicksal gut. Er ist jetzt bei ATZ und macht wieder regelmäßig Musik – einfach weil’s Spass macht … und die Pearl Les Paul – mittlerweile 41 Jahre alt – ist immer noch dabei.